Wenn Tarifbindung zur Option wird
Tarifbindung ohne Tarifvertrag? OT-Mitgliedschaften setzen das deutsche Tarifsystem unter Druck. Warum das zum Problem wird – und welche Lösungsansätze es gibt, erklärt HSI-Direktor Ernesto Klengel.
Tarifbindung ohne Tarifvertrag? OT-Mitgliedschaften setzen das deutsche Tarifsystem unter Druck. Warum das zum Problem wird – und welche Lösungsansätze es gibt, erklärt HSI-Direktor Ernesto Klengel.
Was passiert, wenn Maschinen die Schriftsätze schreiben und der persönliche Kontakt vor Gericht immer seltener wird? Ernesto Klengel berichtet vom 15. Hans-Böckler-Forum: Über die digitalen und sozialen Herausforderungen unserer Arbeitswelt – von KI-Bescheiden über die prekäre Lage von Arbeitsmigranten bis sinkenden Betriebsratszahlen und was dagegen getan werden kann.
In dieser Episode besprechen Moderator Marco Herack, IMK-Direktor Sebastian Dullien und Autor Andreas Hoffmann („Die erfundene Bedrohung: Wie die alternde Gesellschaft dramatisiert wird und wem das nützt“) die Missverständnisse und falschen Annahmen rund um die Demografie-Debatte und das Rentensystem in Deutschland. Sie beleuchten die historischen Wurzeln der Debatte um die alternde Gesellschaft, die Unzuverlässigkeit von Prognosen und die Notwendigkeit, die Diskussion über die Zukunft der Rente und der Gesellschaft zu erweitern. Klar wird: Die Alterung der Gesellschaft ist nicht zwangsläufig negativ.
Marco Herack und WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch diskutieren die Herausforderungen und strukturellen Probleme der Teilzeit-Arbeit in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen. Im Podcast werden die gesellschaftlichen Erwartungen an Erwerbsarbeit beleuchtet sowie die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für eine gerechtere Verteilung von Arbeit zu schaffen. Die Diskussion zeigt: Die aktuellen politischen Debatten gehen oft an den Bedürfnissen der Beschäftigten vorbei.
Digitale Plattformen wirken neutral – doch Studien zeigen: Auch dort verdienen Frauen im Schnitt weniger. Wie sich die Bezahlung auf Plattformen zusammensetzt, warum Flexibilität zur Falle werden kann und welche EU-Regeln jetzt entscheidend werden, erklären Ernesto Klengel und Ulrike Spangenberg.
In dieser Episode von Systemrelevant sprechen Moderator Marco Herack, WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und Felix Groell, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall, über Transformationskonflikte, die durch die Digitalisierung und den sozial-ökologischen Wandel entstehen. Sie beleuchten Herausforderungen, die diese Transformationskonflikte für die Beschäftigten und die Gesellschaft mit sich bringen – und erörtern, was Gewerkschaften und Betriebsräte entgegensetzen können.
Moderator Marco Herack, Ernesto Klengel (HSI), Christina Hiessl (Katholieke Universiteit Leuven) und Malte Lübker (WSI) analysieren die aktuellen Urteile aus Brüssel und Straßburg. Im Zentrum steht das lang erwartete EuGH-Urteil zur europäischen Mindestlohnrichtlinie. Warum die Richtlinie trotz der Klagen aus Skandinavien Bestand hat, welche Auswirkungen die 60-Prozent-Median-Marke auf die deutsche Mindestlohnkommission hat und warum der EuGH das Bundesarbeitsgericht beim Thema Massenentlassungen in die Schranken gewiesen hat, wird in der 282. Ausgabe von Systemrelevant besprochen. Ein weiterer Blick fällt auf ein wegweisendes Urteil zum Datenschutz am Arbeitsplatz, das den Schutz persönlicher Handydaten stärkt.
In dieser Episode sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Thomas Lühr über die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland und die Herausforderungen der Transformation. Sie beleuchten die Ursachen der Erneuerungskrise in der Industrie und die Erfahrungen der Beschäftigten mit Veränderungen in ihren Unternehmen. Ein zentrales Thema ist der Innovationsstau, der durch bürokratische Strukturen und mangelnde Einbeziehung der Beschäftigten entsteht.
In dieser Episode von „Systemrelevant” sprechen Marco Herack, Christina Schildmann und Daphne Weber über die Rolle der extremen Rechten im Kontext der bevorstehenden Betriebsratswahlen 2026. Wie versuchen rechtsextreme Akteure Einfluss in Betrieben zu gewinnen? Eine von der Hans-Böckler-Stiftung beauftragte Studie von Kulturwissenschaftlerin Daphne Weber liefert am Beispiel des Vereins „Zentrum” Erkenntnisse zu gewerkschaftlichen Kampagnen von rechts. „Zentrum” bezeichnet sich selbst als „alternative” Gewerkschaft und pflegt enge Verbindungen zur AfD. Die Podcast-Folge schließt mit der Diskussion um die Frage, was Gewerkschaften rechten Gruppierungen und Einflüssen in Betrieben entgegensetzen können.
Donald Trumps Grönland-Pläne und Drohzölle belasten EU-USA-Beziehungen. Europa muss eigenständiger handeln und wirtschaftliche Folgen abfedern. In dieser Sonderfolge von "Systemelement" diskutieren Sebastian Dullien und Marco Herack die geopolitischen Spannungen, die durch Donald Trumps Drohungen, Grönland zu kaufen, und die damit verbundenen Strafzölle entstehen. Sie beleuchten die Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen und die europäische Handelspolitik. Dullien betont die Unzuverlässigkeit der USA als Handelspartner und die Notwendigkeit, sich auf eine eigenständige Verteidigungspolitik in Europa vorzubereiten. Die Diskussion umfasst auch die wirtschaftlichen Konsequenzen für Deutschland und die EU sowie mögliche Gegenmaßnahmen, um den Druck der USA abzufedern.
(Zusammenfassung von Riverside AI)