Grüner Wasserstoff: Partnerschaft oder grüner Kolonialismus?
Grüner Wasserstoff soll Europas Industrie klimafreundlicher machen und die Energiesicherheit stärken. Doch Wasserknappheit, hohe Kosten, neue Abhängigkeiten und die Frage, wer über Energie und Gewinne entscheidet, machen aus vermeintlichen Win-win-Partnerschaften ein komplexes Projekt.
Christina Schildmann, die Direktorin unserer Forschungsförderung und Irene Weipert-Fenner vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung sprechen darüber, wie Energiepartnerschaften gerechter gestaltet werden können und warum Gewerkschaften und lokale Stimmen von Anfang an mitreden müssen. Denn eine sozial gerechte Energiewende entsteht nicht automatisch – sie braucht Dialog, Mitgestaltung und faire Bedingungen für alle. Moderation: Marco Herack